Digitalisierung im Kontext von Kerngeschäftsprozessen

von Patrick Franke am September 15, 2016
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Seien wir ehrlich: Digitalisierung vermag viel. Aber nicht alles. Wenn Geschäftsprozesse nicht rund laufen und Strukturen nicht mehr funktionieren, dann werden sie auch durch Digitalisierung nicht besser. Digitalisierung ist kein Allheilmittel. Aber eine sehr wirkungsvolle „Medizin“, wenn sie korrekt angewendet wird.
 
Digitalisierung und Prozesse
 
Korrekt anwenden heißt in diesem Sinne: Prozesse überarbeiten und dann digitalisieren. So bietet die Digitalisierung Ihrem Unternehmen eine der größten Chancen im Zuge der aktuell stattfindenden Revolution der Arbeitswelt.


Die Revolution und ihre Trends

Die industrielle Revolution der Gegenwart, die nicht etwa auf der Erfindung einer epochalen Maschine beruht, sondern die auf die Technologiesprünge vieler vergangener Jahrzehnte aufbaut, macht unser Leben einfacher, mobiler und schneller. Sie wird Neuheiten hervorbringen, von denen heute noch keiner träumt. Erfindungen, von denen wir heute noch nicht wissen, dass wir sie brauchen und dass ein Markt dafür da ist. Sie bereitet den Boden für neue, globale Geschäftsmodelle.

Im Gepäck hat sie drei wichtige Trends, denen sich kein Unternehmen, das für die Zukunft gut aufgestellt und gerüstet sein will, verschließen darf.


Trend 1: Mobilisierung

Unsere Smartphones sind zu einer Art Schweizer Taschenmesser geworden. Ein modernes Telefon dient längst nicht mehr nur der mündlichen Kommunikation, sondern ist heute ein kompakter Arbeitsplatz. Die Vielzahl unterschiedlichster mobiler Endgeräte macht Wissen überall und zu jeder Zeit verfügbar und bietet Unternehmen die Möglichkeit, ebenfalls überall und jederzeit sichtbar zu sein. Der Trend zur Mobilisierung fordert dazu auf, Informationen über Interessenten, Kunden und Maschinen sowie Geschäftsprozesse on-the-go verfügbar zu machen. Vom Desktop auf Mobile lautet die Devise – für den Kunden und für die Mitarbeiter.


Trend 2: Business Intelligence

Die unüberschaubaren und unbegreiflich großen Datenmengen, über die ein Unternehmen heute verfügt, können längst nicht mehr von menschlichen Köpfen gesichtet und sortiert werden. Business Intelligence ist deshalb ein Muss, um die Datenerfassung und -aufbereitung zu automatisieren und so weder elementare Informationen zu übersehen, noch sich im Datendickicht zu verstricken und kostbare (Arbeits-)Zeit zu verlieren.


Trend 3: Optimierung von Geschäftsprozessen

Trend 1 und Trend 2 beinhalten schon wesentliche Elemente des dritten großen Trends. Geschäftsprozesse müssen im Rahmen der Digitalisierung überarbeitet und optimiert werden. Wie eingangs erwähnt ist allerdings nicht davon auszugehen, dass ein löchriger Prozess oder morsche Strukturen allein durch die Umstellung von analog auf digital plötzlich wie geschmiert funktionieren. Die Digitalisierung bietet nicht lediglich die Chance, Informationen zu speichern. Sie befähigt uns dazu, aus den gesammelten Daten Erkenntnisse zu ziehen und hieraus geschäftsfördernde Maßnahmen abzuleiten. Es erfordert ein grundsätzliches Umdenken und gegebenenfalls auch den kompletten Umbau von Prozessen, bevor die Digitalisierung ihr volles Potenzial in Kerngeschäftsprozessen entfalten kann.
Sie können die Revolution sein!

Wer sich diesen tief greifenden Veränderungen nicht verschließt, dem bzw. dessen Unternehmen werden sich in den kommenden Jahren ungeahnte Chancen auftun und (internationale) Wachstumsmöglichkeiten wie Ertragsströme werden sich erschließen. In unserem Whitepaper „Bausteine für eine erfolgreiche Digitalisierung“ machen wir Ihnen Mut, neu, anders und vor allem vorauszudenken. Damit Sie der Erste sind und damit vielleicht sogar Ihr ganzes Geschäftsfeld revolutionieren!

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Kategorien: Digitalisierung