Sekundäre Produktmerkmale als Wettbewerbsvorteil

von Patrick Franke am 22.11.2017

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Beck IPC, als Produzent von Embedded Controllern als Systemlösung, und NXTGN, der Digitalisierungspartner mit viel Erfahrung bei der CRM- und IoT-Implementierung, präsentieren auf der SPS IPC Drives ein gemeinsames Projekt, das die Potenziale der digitalen Transformation greifbar macht. Vom 28. – 30. November können die Besucher auf dem Messegelände der Messe Nürnberg die neusten Trends im Bereich Automatisierung erleben. 

Wettbewerb macht gleich – die Differenzierung liegt in den Schnittstellen

Am Stand von Beck IPC wartet ein besonderes Highlight: Ein 3D-Bestückungsroboter, der über drei Achsen alle möglichen Positionen anfahren kann. Soweit nichts Neues – nun kommen aber die sekundären Produktmerkmale ins Spiel. Mittels Internet der Dinge (IoT) und Augmented Reality ist die Steuerung des Roboters auch per Fernzugriff möglich. Außerdem lassen sich Produktdaten der Anlage über eine Cloud abrufen. Diese werden im CRM verarbeitet und direkt in Aufgaben umgewandelt, was den Service im Unternehmen enorm effizienter macht.

Sie möchten erfahren, wie Ihr Unternehmen von sekundären Merkmalen profitieren kann. Wir präsentieren es Ihnen anhand eines verständlichen Anwendungsfalls. Besuchen Sie uns einfach in Halle 9 auf Stand 341!

Beck IPC und NXTGN auf der SPS IPC Drives 2017

Das Projekt soll zeigen, dass Automatisierung nicht isoliert betrachtet werden darf und nicht nur im Kontext Fertigung interessant ist. Sekundäre Produktmerkmale sind immer entscheidender, und so liegt der Fokus beim Prototyp-Bestückungsroboter vollkommen auf den Kundenanforderungen. Lange konzentrierten sich mittelständische Unternehmen einzig auf die Optimierung von Prozessen (ERP) und der Weiterentwicklung von primären Produktmerkmalen. Unternehmen muss der Sprung vom Hersteller- zum Dienstleistungsunternehmen gelingen, denn Kunden bevorzugen heute Lösungsanbieter mit Beratungskompetenz gegenüber reinen Lieferanten.
 

Automatisierung, CRM, Augmented Reality und IoT in perfekter Symbiose

Der Mehrwert des Bestückungsroboters liegt in seinen Schnittstellen und der effizienten Datenverarbeitung. Mit com.tom bietet Beck IPC ein Gateway zur sicheren Anbindung von Geräten und Anlagen an das Internet. Die digitalen Merkmale, die von Sensoren aufgegriffen werden, sind über die Cloud überall abrufbar. Im Falle des Bestückungsroboters erfasst ein einziger Bewegungssensor, wo sich der Greifarm befindet und auch dessen Beschleunigung.

Die IoT-Plattform Autodesk ist über das Gateway integriert und dient zur Visualisierung. So kann die Maschine als „Digitaler Zwilling“ dargestellt werden, was Testläufe ermöglicht, ohne die Funktion der Maschine zu gefährden. Mit Hilfe von IoT und Augmented Reality lässt sich der Roboter zudem von überall einfach per Controller steuern. Das spart Ressourcen im Service, da sich viele Problemstellungen beim Kunden bereits per Fernzugriff lösen lassen. Zumindest sorgen die historischen Daten zusammen mit den Echtzeitdaten für ein besseres Verständnis und erleichtern die Vorbereitung des Servicetechnikers. Ziel ist es eine Maschine als Teil des kompletten Wertschöpfungskreislaufs zu integrieren.
 
Insgesamt werden von NXTGN Anwendungsbeispiele zweier IoT-Plattformen vorgestellt, Autodesk Fusion Connect und Azure IoT von Microsoft. Ziel ist es, aus einem herkömmlichen Field Service, dem ein ineffizientes Break-Fix-Modell zugrunde liegt, in Verbindung mit IoT einen effizienten Service-CRM-Prozess aufzusetzen. Damit lassen sich Probleme schneller beheben und Wartungskosten reduzieren.
 

Digitalisierung weitergedacht

Neue Geschäftsmodelle lassen sich nur etablieren, wenn die Maschinendaten konsequent in einem CRM-System bereitgestellt werden. Eine Wartungsaufforderung oder Fehlermeldung der Maschine wird sofort in eine Aufgabe umgewandelt. Dadurch weiß der Service-Techniker genau, wo er ansetzen muss. Aber auch der Kunde ist voll ins CRM integriert und kann Maschinenbedarfe über ein Webportal einsehen, wo ihm auch eine Wissensdatenbank zur Verfügung steht. Reicht diese nicht aus, kann der Kunde direkt über das Portal ein Service-Ticket lösen – das prägt das Kundenerlebnis positiv und spart Zeit. Dadurch entsteht Mehrwert für den Kunden.

Software und Service bestimmen die Wettbewerbsfähigkeit in Zukunft stärker als bestimmte Maschinenmerkmale. Die digitale Transformation verlangt von den Unternehmen, dass sie ihr Silodenken ablegen und sich verstärkt auf den Service konzentrieren.

Besuchen Sie uns am Stand von Beck IPC und erfahren Sie anhand des 3D-Bestückungsroboters, welche Vorteile die Sekundärmerkmale für Entwicklung, Vertrieb, Service und den Endkunden bieten.
 
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Kategorien: Internet of Things, Pressemitteilungen

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