Mach Dein Ding – wie Daten Produkte werden

von Patrick Franke am 11.04.2019

Internet der Dinge - Zertifizierung

Internet der Dinge – Zertifizierungs-Kurs im Hafen 

Das Internet der Dinge, Kurzbegriff IoT, ist zum alltäglichen Begriff geworden. Alles ist mit allem verbunden – kommuniziert über eine Datenautobahn miteinander. Anwendungsfelder wie Smart Home, Smart City, E-Health, autonomes Fahren oder Industrie 4.0 sind Beispiele dafür, dass sehr viele Lebensbereiche betroffen sind. Selbst sehr vorsichtige Prognosen erwarten für die kommenden Jahre einen Zuwachs von mehreren Milliarden vernetzter Maschinen und Endgeräte, vom Spielzeug über Unterhaltungselektronik bis zu industriellen Produktionsanlagen.

Für die Wirtschaft eröffnet das IoT dabei Chancen in vielfältiger Hinsicht. Neue Geschäftsmodelle in den Bereichen Wartung und Service, gesteigerte Produktivität und optimierte Logistik sind bereits in der Realität angekommen. Gleichwohl sind alle Möglichkeiten noch lange nicht abzusehen und bieten für Industrie und Handwerk ein breites Entwicklungsfeld. Anders ausgedrückt: das IoT wird für nahezu alle Unternehmen relevant werden und die aktive Beschäftigung damit sollte besser früh als spät erfolgen.

Grundlage des IoT sind immer Daten, die verarbeitet werden. Häufig sind sie an den einzelnen Maschinen bereits vorhanden, teilweise müssen sie neu erzeugt werden. Die Entwicklung von IoT-Anwendungen erfordert aber mehr, auch die Aspekte Sicherheit, Datenschutz und Ethik dürfen nicht außen vor bleiben. IoT ist somit interdisziplinär, beinhaltet organisatorische, technische und gesellschaftliche Fragestellungen.

Die erfolgreiche Entwicklung von IoT-Lösungen kann nur durch Menschen gewährleistet werden, die sich dieser Zusammenhänge bewusst sind. In aller Regel ist es auch mehr als nur eine Person, die IoT-Lösungen entwickelt. Durch den vielfältigen Input verschiedener Fachkompetenzen können wirklich neue Wertschöpfungen erschlossen werden. Ein gleiches Verständnis für die gleichen Dinge vermeidet dabei Missverständnisse und beugt Fehlern vor. Es ist Voraussetzung dafür, dass Experten verschiedener Fachrichtungen gemeinsam an lauffähigen Lösungen arbeiten.

Die Interdisziplinarität von IoT ist deshalb Chance und Risiko zugleich. Traditionelle Ausbildungen sind die Grundlage, das Ergänzen dieser Kompetenzen durch IoT-relevante Zusatzkenntnisse schaffen die Voraussetzungen für innovative und qualitativ hochwertige, integrierte Lösungen.

Diese Anforderung wurde von dem Arbeitskreis Software-Qualität und -Fortbildung e. V. ASQF aufgegriffen und in einem Weiterbildungskonzept umgesetzt. Es vermittelt die Konzeption tragfähiger IoT-Architekturen ebenso wie Methoden und Leitlinien zur Absicherung der Qualität der Lösungen. Somit wird ein Fundament geschaffen, IoT-Projekte in Unternehmen zu gestalten und Digitalisierungsstandards in Unternehmen zu schaffen.

Das dreitägige Seminar wird als nächstes Mitte Mai 2019 im Technologie- und Gründerzentrum im Hafen Straubing-Sand angeboten. 

Sie wollen sich für den Kurs vom 13. bis 15. Mai im Gründerzentrum im Hafen Straubing-Sand anmelden?

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